Die Installation einer Rückstausicherung ist Sache des Hauseigentümers. Sie schützt davor, dass Abwasser aus dem Kanalsystem zurück ins Haus fließt und aus den Abflüssen heraustritt.

Wie kommt es zu Rückstau?

Starker Regen kann dazu führen, dass zu große Wassermengen in die Kanalisation dringen und diese überfordern. Sie kennen wahrscheinlich das Bild, wenn Gullis überlaufen oder sich große Pfützen über Abläufen bilden. Aber auch eine Kanalspülung oder ein defekter Kanal können zu einem Rückstau führen.

Die Folgen sind erheblich. Das zurückgedrängte Wasser zerstört Einrichtungsgegenstände und beschädigt die Bausubstanz und eventuell vorhandene Stromleitungen durch die Feuchtigkeit. Bodenbeläge und Tapeten müssen nach einem solchen Wasserschaden ausgetauscht werden. Die Instandsetzung ist teuer und kostet viel Zeit, da Wände und Böden erst wieder vollständig getrocknet werden müssen.

Installation einer Rückstausicherung

Gerade tiefer liegende Häuser mit Souterrainwohnungen oder Kellerräumen, also mit Räumen, die unterhalb des Straßenniveaus liegen, sind von zurückdrängenden Wassermassen besonders gefährdet. Der Rückstau wirkt sich auf alle Ablaufleitungen im Haus aus wie sie für Duschen, Waschmaschinen und Toiletten erforderlich sind.

Eine Rückstausicherung kann hier Abhilfe schaffen und vor vollgelaufenen Kellern schützen. Welche Art der Rückstausicherung eingebaut wird, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Hierfür gibt es Hebeanlagen und Rückstauklappen. Wir begutachten Ihre individuelle Situation und beraten Sie fachgerecht über die Installationsmöglichkeiten in Ihrem Haus.

Referenzprojekte: